Statements - WIR in der IG Metall

  • Doris Schaloski

    Siemens PS /PG, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende

    "Viele Frauen arbeiten aufgrund der familiären Situation in Teilzeit. Es ist endlich an der Zeit für ein gesetzliches Anspruch von Eltern auf Rückkehr in Vollzeit."

  • Sabine Kördel

    Rentnerin und ehemals alleinerziehende Mutter

    "Wir brauchen Löhne, mit denen wir uns und unsere Kinder ernähren können, ohne Überstunden machen zu müssen. Dafür benötigen wir gute Ausbildungen und tarifgebundene Betriebe. Und wir brauchen Flexibilität in Sonderfällen, zum Beispiel wenn mal was mit den Kindern ist."

  • Stefanie Siegmund

    GE Energy, Betriebsrat

    "Wir brauchen viel Flexibilität, um Familie und Beruf endlich unter einen Hut zu kriegen. Wir müssen auch mal kurzfristig weniger arbeiten und von Teilzweit unkompliziert und ohne berufliche Nachteile wieder in Vollzeit wechseln können. Dann können wir auch alles so steuern, dass die Stressbelastung weniger wird."

  • Dorothea Lay

    BRV Thales, Betriebsratsvorsitzende

    "Mir ist wichtig: Viel individuelle Flexibilität für die Beschäftigten und eine klare Trennung von Arbeit und Privatem. Ich möchte nicht, dass die Kolleginnen und Kollegen die Arbeit mit nach Hause nehmen müssen, aber manchmal ist es eine Entlastung, wenn man einen Tag von zu Hause aus arbeiten kann. Deshalb haben wir Mobilarbeit klar geregelt. Sie ist freiwillig und jede Stunde wird abgerechnet."

  • Heike Grant-Hunter

    Siemens Schaltwerk, stellv. BR-Vorsitzende

    "Mir brennt seit Jahrzehnten die Vereinbarung von Familie und Beruf auf den Nägeln. Ich habe selber drei Kinder aufgezogen und deswegen vollstes Verständnis, dass Frauen wegen des Schichtsystems viele Berufe gar nicht machen können. Die Gesellschaft muss sich ändern, Unternehmen müssen umdenken. Wir müssen Frauen die Angst nehmen, ein Kind in die Welt zu setzen."

  • Petra Seiler

    Biotronik SE & Co. KG, Betriebsratsvorsitzende

    "Loyalität unter Frauen ist nichts Anrüchiges. Loyalität kann für Frauen ein wertvolles Gut darstellen. Ich möchte erreichen, dass Frauen sich gegenseitig besser unterstützen und füreinander einstehen."

  • Brandt, Thoralf

    GE Power AG, Betriebsratsvorsitzender

    "Flexible Arbeitszeit sind gut und eine wichtige Sache fürs Unternehmen. Aber Flexibilität darf keine Einbahnstraße sein, sondern muss für beide Seiten gelten, eben auch für uns Arbeitnehmer. Die Arbeitswelt verändert sich stark, die Kollegen müssen die Chance bekommen, sich darauf einzustellen und sich weiterzubilden."

  • Bojan Westphal

    Betriebsrat und Leiter des Vertrauenskörpers im Mercedes-Werk

    "Die Kollegen im Osten der Stadt müssen bis zu vier Stunden die Woche mehr arbeiten. Das müssen wir endlich ändern. Jetzt!"

  • Jörg Butzke

    DGSB, Betriebsratsvorsitzender

    "Wir müssen die Arbeitszeiten an die Lebenszyklen und die unterschiedlichen Bedürfnisse anpassen: Junge Eltern wollen flexibel arbeiten, andere brauchen feste Arbeitszeiten und es gibt Kolleginnen und Kollegen, die völlig frei in der Vertrauensarbeitszeit arbeiten wollen. Das müssen wir unter einen Hut kriegen und das können wir auch organisieren."

  • Mustafa Kelesoglu

    Randstad, Betriebsrat

    "Wir brauchen Planungssicherheit. Unsere Familien wollen wissen, wann wir zuhause sind. Wir brauchen Zeiten, in denen wir auch andere Sachen machen können als arbeiten: zum Beispiel sich für die Gemeinschaft engagieren oder Sport machen. Das muss drin sein. Die Arbeit endet nie. Aber das Leben schon."

  • Christian Fromm

    ehemals CNH Baumaschinen GmbH, derzeit in Qualifizierungsgesellschaft

    "Ich komme aus dem Angestelltenbereich, da herrscht meist ein hoher Arbeitsdruck, den die Kollegen durch unbezahlte Mehrarbeit versuchen zu erfüllen. Das müssen wir dringend ändern, indem mehr Kollegen eingestellt werden. Das tut allen gut."

  • Amadou Touré

    Stadler, Betriebsrat und VK

    "Wir brauchen endlich mehr Spielräume, sowohl für die Betriebe als auch für die Kollegen. Um das zu erreichen, brauchen wir Betriebsräte Schulungen, damit wir den Herausforderungen gerecht werden können.

  • Michael Wyremblewski

    Thales Transportation Systems GmbH, Betriebsrat

    "Ich habe einen 40 Stunden-Vertrag und möchte gerne weniger arbeiten. Ich bin abends schlicht kaputt und brauche das Wochenende zum Regenerieren. Meiner Frau geht es auch so. Darunter leidet unser Familienleben und daher möchte ich auch möglichst schnell in Rente gehen."


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