Zukunft statt Fluglärm

Flughafen Tegel: das Geschenk auch auspacken

  • 09.08.2017
  • ka
  • Aktuelles

Wenn der BER als Hauptstadtflughafen eröffnet, soll Tegel ein halbes Jahr später geschlossen werden. Das verspricht die Berliner Politik seit Jahrzehnten – und dahinter steht auch die IG Metall Berlin. Um die Fläche zukunftsorientiert für die Berlinerinnen und Berliner zu entwickeln, hat der Ortsvorstand der IG Metall Berlin jetzt beschlossen, die >Initiative Tegel schließen – Zukunft öffnen< zu unterstützen.

Schön war es in Tegel - schöner wird die Zukunft

Keine Starts und Landungen mehr über Spandau, Reinickendorf, Wedding oder Pankow – und endlich Ruhe für die 300.000 dort lebenden Menschen. Stattdessen eine freie Fläche von fünf Quadratkilometern, die Berlin ganz neu gestalten kann: etwa mit vielen tausend neuen Wohnungen, einem neuen Wissenschafts- und Industriestandort mit bis zu 20.000 neuen Arbeitsplätzen und dann noch genug Platz für ein naturnahes Erholungsgebiet in der Größe des Tempelhofer Feldes. Welche Stadt wünschte sich nicht solche Entwicklungsmöglichkeiten?

Dieses Geschenk für Berlin, wie es in ihrem Flugblatt heißt, will die Initiative Tegel schließen – Zukunft öffnen jetzt auch auspacken. „Für Berlin ist es wichtig, Flächen in dieser Größe entwickeln zu können, beispielsweise damit sich Industrieunternehmen dort entfalten und zukunftssichere Arbeitsplätze entwickeln zu können“, sagt Klaus Abel, der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Berlin. „Daher wollen wir als IG Metall Berlin und Mitglied der Initiative dazu beitragen, dass Tegel wie versprochen geschlossen wird und Platz macht für Wohnungen, Arbeitsplätze, Naturflächen und mehr Lebensqualität für alle Berlinerinnen und Berliner.“



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