Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

„Griechenland ist nicht allein!“ unter diesem Motto möchten wir zur Solidarität mit der griechischen Bevölkerung aufrufen. Bitte nehmt dazu an der Demonstration vom Bundesfinanzministerium (Wilhelmstr. Wilhelmstraße 97) zum Brandenburger Tor am Samstag den 14. März 2015 ab 15:00 Uhr teil.

„Griechenland nach der Wahl − Keine Gefahr, sondern eine Chance für Europa“ ist eine mutige Erklärung der Gewerkschaften. „Mit der neuen griechischen Regierung muss ernsthaft und ohne Erpressungsversuche verhandelt werden, um dem Land eine wirtschaftliche und soziale Perspektive jenseits der gescheiterten Austeritätspolitik zu eröffnen.“ Dieses  ist eine richtige Aussage und „Das europäische Projekt wird nicht durch Spardiktate gestärkt, sondern nur durch die demokratische Initiative von unten für wirtschaftlichen Wiederaufbau und mehr soziale Gerechtigkeit.“ Das betrifft nicht nur Griechenland, sondern ganz Europa.

 

Mitveranstalter: Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Verwaltungsstelle Berlin

Aktuelles

Griechenland nach den Wahlen:

Unser Filmabend im Februar - dieses Mal im Moviemento:

Unser Filmabend im November:

Wir laden ein - 20 Jahre AKI:

Griechenland:

Filmabend am 23. April 2014: „Und dann der Regen“

Ein Film von Icíar Bollaín

Galerie Olga Benario, Richardstraße 104 in 12043 Berlin-Neukölln

Mittwoch, den 23. April um 19.30 Uhr

 

 

Der Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin läd euch herzlich ein zur Vorführung eines Films, der auf eindrucksvolle Weise die koloniale Geschichte Lateinamerikas behandelt. Der Film beginnt mit der gewaltsamen Missionierung und Ermorderung der amerikanischen Ureinwohner/innen und schlägt die Brücke zur heutigen Geschichte, in der der Neokolonialismus in die Fußstapfen seines Vorgängers getreten ist.

Die Filmemacherin Iciar Bollani schreibt über ihren Film:

„Das Drehbuch von UND DANN DER RE­GEN - TAMBINI LA LLUVIA hat eine lange Entwicklung genommen, über mehrere Jahre. Paul Laverty hatte begonnen eine Geschichte zu schreiben, die vollständig in der Zeit von Kolumbus angesiedelt war, seine verschiedenen Reisen und die ersten Jahre in der „Neuen Welt" erzählte und dann mit Bartolomä de las Casas weitermachte. Es war ein sehr dichtes, leidenschaftliches Buch. Paul entschied sich dann jedoch dafür, die Geschichte in die Gegenwart zu holen und die Ausbeutung und den Widerstand der Indigenas gegen die spanischen Eroberer des 16. Jahrhunderts mit dem zu verbinden, was gegenwärtig in Lateinamerika geschieht. Der „Wasserkrieg", der im Jahr 2000 im bolivianischen Cochabamba stattfand, war ein eindrucksvolles Beispiel für den zivilen Widerstand gegen die Privatisie­rung eines Rohstoffs, der heute so wertvoll und lebenswichtig ist, wie damals das Gold: das Wasser. Paul verband diese beiden Ebenen, indem er die Dreharbeiten zu einem historischen Film in Bolivien erzählte, die vom Ausbruch des Wasserkonflikts überrascht werden.“

Im Ergebnis werden drei Filme in einem gezeigt. Bollani: „Ich musste einen historischen Film drehen, den Wasserkonflikt aus der jüngsten Vergangenheit und schließlich die Geschichte der Dreharbeiten und die persönlichen Entwicklungen der Protagonisten Sebastiän und Costa erzählen: die Entscheidungen, die sie treffen müssen, je mehr der Wasserkonflikt ihre eigene Arbeit gefährdet. Die Spannung und Lebendigkeit der drei Geschichten aufrechtzuerhalten und die Zuschauer von der einen zur anderen Geschichte mitzunehmen, war eine enorme Herausforderung - und gleichzeitig das größte Geschenk. Es ist selten, eine so einzigartige und komplexe Geschichte zu haben, mit so überzeugenden und vielschichtigen Figuren, eine Story außerdem, die den Fin­ger in die Wunde eines der wichtigsten Konflikte unserer Zeit legt."

Auf der Veranstaltung werden wir auch das großartige Buch von Howard Zinn „Ein Geschichte des amerikansichen Volkes“ anbieten. Zinn dokumentiert hier u.a. den historischen Stoff, auf den der Film zurückgreift und fasst ihn in ergreifende Worte.


DER WASSERKRIEG VON COCHABAMBA

Cochabamba, gelegen auf 2.500 Meter Höhe in den östlichen Anden, ist die viertgrößte Stadt Boliviens, dem trotz sei­nen einst reichhaltigen Bodenschätzen ärmsten Land Südamerikas. Ende der 90er Jahre verfolgte die Regierung des ehemaligen Militärdiktators Hugo Banzer auch auf Druck der Weltbank und des IWF eine Politik der rigorosen Privatisierung. In Cochabamba betraf das die Wasserversorgung, die an ein Konsortium unter Führung des multinationalen Konzerns Bechtel veräußert wurde. Binnen weniger Monate verteuerte die neue Gesellschaft Aguas de Tunari das Wasser um mehr als 300% - für viele Familien, die mit weniger als 100 Dollar im Monat auskommen mussten, waren die Wasserpreise nicht mehr zu halten. Massive Proteste der Bevölkerung und die Gründung der Coordinadora - ein breites Bündnis aus den oft dezentral organisierten Gewerkschaften, Stadtteilkomitees, Studenten und der gerade in den Vorjahren erstarkten Bauernorganisationen mit indigenem Hintergrund - waren die Folge. Banzer reagierte auf die Demonstrationen mit massiver Polizeigewalt, die Hunderte von Verletzten forderte. Im April 2000 rief die Coordinadora daraufhin zur Blockade der wichtigsten Straßen und zum Generalstreik auf - Cochabamba war lahmgelegt. Der Einsatz von Polizei und Militär forderte ein erstes Todesopfer, die Revolte drohte sich aufs ganze Land aus­zuweiten. Der massive Widerstand der Be­völkerung zwang Aguas de Tunari und die bolivianische Regierung schließlich zur Rücknahme der Verträge - die Wasserver­sorgung Cochabambas ging wieder in die öffentliche Hand über. 2001 verklagte Bechtel den bolivianischen Staat auf 25 Millionen Dollar Schadensersatz: die Argumentation besagte, dass die Preiserhöhungen als Auslöser der Proteste nicht von Aguas de Tunari, sondern der lokalen Regierung verfügt worden seien. 2006 zog Bechtel die Klage schließlich zurück. Der Erfolg des Wasserkriegs von Cochabamba markiert einen wichtigen Einschnitt in der Geschichte der Protestbewegungen Boliviens - die zunehmende Stärke und Mobilisierungsfähigkeit der Gewerkschaften, findigen geprägten Bauernorganisationen und Basisbewegungen kulminierte in der erbitterten Auseinandersetzung um die Verfügung über die reichen Gasvorkommen des Landes. Nach vorgezogenen Neuwahlen am 18. Dezember 2005 endete die jahrzehntelange Vorherrschaft der weißen Oberschicht in Bolivien: Mit 54% der Stimmen wurde Evo Morales als erster Indigena zum Staatspräsidenten eines südamerikanischen Landes gewählt.


 

Massive Angriffe auf Gewerkschaften - Bedrohte Demokratie !

Podiumsdiskussion über die aktuelle politische Lage in Südkorea

Ort: IG Metall Haus Berlin -  Alwin Brandes Saal
Alte Jakobstraße 146, 10969 Berlin (U-Hallesches Tor)
Zeit: Am Montag, den 24.03.2014 um 18.30 Uhr

Nach jahrzehntelangem Kampf gegen die Diktatur hat die Bevölkerung in Südkorea die Demokratie durchgesetzt. Der Wahlsieg des demokratischen Präsidenten Kim Dae-Jung 1997 stellte eine Zäsur in der Geschichte Südkoreas dar.
Im März 2014, ein Jahr nach der Amtsübernahme der konservativen Präsidentin Park Geun-Hye, der Tochter des früheren Diktators Park Chung-Hee, scheint Südkoreas Demokratie durch eine Reihe Besorgnis erregender Entwicklungen wieder bedroht: Die Wahlmanipulation durch den Geheimdienst und Angehörige der Cyber-Einheit des Militärs, die massiven Eingriffe in das Streikrecht der Arbeiter durch die gerichtlichen Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe und Strafverfolgungen gegen Gewerkschafter_innen, die Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit,  der massive Anstieg der Strafverfahren im Rahmen des Nationalen Sicherheitsgesetzes sind nur einige Beispiele.

"Nach einem Jahr Park-Regierung halten wir es nicht länger aus!"

Der Südkoreanische Gewerkschaftsbund, KCTU hat gemeinsam mit sozialen Bewegungen, Bäuer_innen, städtischer Armenbevölkerung, Inhaber_innen von kleineren Läden, Studierenden und der Jugend, an dem Tag zum landesweiten "Streik des Volkes" aufgerufen.
Streiks zu organisieren ist in der Koreanischen Republik unter Präsidentin Park immer gefährlicher geworden. Harte Repressionen sind üblich, die Gewerkschaften werden angegriffen.
Die Zulassung der Lehrer_innengewerkschaft KTU wurde durch den Staat zurückgenommen, anderen wurde sie wurde sie von Anfang an verweigert. In Gewerkschaftshäusern wurden Razzien durchgeführt. Elf führende Gewerkschaftsmitglieder sitzen zur Zeit hinter Gittern. Manche befinden sich in U-Haft, manche wurden bereits verurteilt. Vier wurden auf Kaution freigelassen und werden später vor Gericht kommen.
In Solidarität mit den 15 führenden Gewerkschaftsmitgliedern, die in Südkorea im Gefängnis oder lediglich auf Kaution freigelassen wurden, fordert die globale Gewerkschaftsbewegung zusammen mit der KCTU die Freilassung aller eingesperrten Gewerkschaftsmitglieder.

Es diskutieren :
Dr. Hans Buchner, Länderexperte von Amnesty International zu Südkorea.
Ok-Hee Jeong, freie Journalistin mit Arbeitsschwerpunkt Südkorea.
Prof. Kim Dong-Choon Kim, Professor für Soziologie an der Sunkonghoe-Universität, einer der bedeutendsten Sozialwissenschaftler Südkoreas und ehemaliges Mitglied des ständigen Ausschusses der Kommission für Wahrheit und Versöhnung.
Uwe Krug, Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL), "Aktionsausschuss 100% S-Bahn" und "S-Bahn Tisch".
Hyun-Woo Ju, Student der Wirtschaftswissenschaft der Korea-Universität und Initiator der neuen Student_innenbewegung "Wie geht es dir eigentlich?"
Moderation:       
Sven Hansen, Asien-Redakteur der taz


Veranstalter: Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Verwaltungsstelle Berlin

Kooperationspartner:
BMW (Berliner Missionswerk), DOAM (Deutsche Ostasien Mission),
Koreanische Frauengruppe in Deutschland, Korea-Verband e.V.
Solidarity with Korean People in Europe

Mord an kolumbianischem Gewerkschafter

Dokumentarfilm DELL‘ARTE DELLA GUERRA

VERANSTALTUNG: Rente mit 67

Die Rente ist wieder Thema im Bundeswahlkampf.

Der Arbeitskreis Internationalismus wird dazu am 6. Juni eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung durchführen, die sich vor allem an junge Kollegen richten soll um zusammen mit den älteren Beschäftigten über dieses wichtige Thema aufzuklären und zu diskutieren.

Der Flyer(644 KB) enthält alle wichtigen Informationen zur Veranstaltung, den Referenten, den Themenschwerpunkten und zum Unterstützerkreis.

Termin: Donnerstag, 6. Juni 2013 um 18 Uhr

Ort: IG Metall Haus Saal, Alte Jakobstr. 149 ( U1 Hallesches Tor) 

Streiks in luftiger Höhe: Kranbesetzerin gewinnt Arbeitskampf

Im November stieg die Arbeiterin Kim Jinsuk in Siegerpose vom Kran 85 auf der HanJin Werft. 309 Tage hielt sie ihn besetzt und verhalf damit den streikenden Arbeiter_innen zum Erfolg. im Kampf um ihre Arbeitsplätze.

Veranstaltung im IG Metall Haus am 24. Mai um 17 Uhr, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin

B-Korea-Einladung Berlin(1.1 MB)

Delegiertenversammlung beschließt Solidaritätsaufruf

Rettung der Arbeitnehmerrechte in Griechenland und Europa! Die EU-Kommission, EZB und IWF haben mit historisch beispiellosem Druck die massive Einschränkung von Arbeitsrechten zur Bedingung für Hilfen für Griechenland gemacht. Die Entlassung von 150 000 Beschäftigten aus dem Öffentlichen Dienst, die Senkung des Mindestlohns und die Zerschlagung des Sozialstaates hat auf die Menschen in Griechenland dramatische Auswirkungen: Griechenland-Resolution_2012-03-27_DEV(143 KB)

Feedback aus Griechenland

Der Vorsitzende des Bundes griechischer Journalisten schreibt uns:

ich bin äußerst glücklich euch mitteilen zu können, dass die Journalisten/innen der Zeitung „Eleftherotypia“ nach 90 Tagen, ihren Streik vereint, kompromisslos und mit hoher Kampf­moral fortführen. Als Vorsitzender des Bundes griechischer Journalisten/innen möchte ich darauf hinweisen, dass seit 2 Jahren unsere Branche unter der brutal arbeiterfeindlichen Politik der Troika zu leiden hat.

Brief als pdf(37 KB)

Mehr zu erfahren ist auch auf der Website von Real Democracy Now Berlin-Gr

Bericht von der Veranstaltung am 13. März im IG Metall Haus

zur Diskussion stand, welche Herausforderung die Griechenlandpolitik der EU für die deutschen Gewerkschaften bedeutet. Als Vertreter der deutschen Gewerkschaften nahm Dierk Hirschel, der ehemalige Chefökonom des DGB, teil.

Bericht des AKI(83 KB)

Spendenaufruf für die streikenden in Griechenland

Die streikenden Kolleginnen und Kollegen aus Griechenland brauchen unsere finanzielle Unterstützung! Sie wehren sich gegen Lohnkürzungen, Massenentlassungen und die Beseitigung gewerkschaftlicher Rechte.

Seit Anfang November 2011 streiken die Beschäftigten der ‚Griechischen Stahlwerke’ (Elliniki Halivourgia) in Aspropyrgos, einem Industriegebiet in Athen - gegen die von der Geschäftsführung einseitig verkündete Kurzarbeit und Lohnkürzungen von 40 Prozent sowie gegen 34 Entlassungen.

Auch die Journalisten, Drucker und Verwaltungsangestellten der linksliberalen Tageszeitung ‚Eleftherotypia‘ befinden sich seit dem 22. Dezember 2011 im Ausstand. Sie wollen die geplanten Gehaltskürzungen und die Entlassung der halben Belegschaft nicht hinnehmen.

Die griechischen Gewerkschaften können ihren Mitgliedern keine oder nur eine äußerst geringe Streikunterstützung gewähren. Die gesammelten Spenden werden je zur Hälfte den beiden streikenden Belegschaften überreicht.

Spendenaufruf(77 KB)

weitere Berichte von der Veranstaltung 'Solidarität mit Griechenland: Demokratie unter Beschuss'

Bis auf den letzten Stehplatz war der große Saal im Berliner IG Metall-Haus besetzt. 300 Menschen zeigten ihre Solidarität mit den griechischen Beschäftigten, die die harten Konsequenzen der Sparpolitik in der Krise tragen müssen. Noch schlimmer ist: Dabei droht die Demokratie unter die Räder zu kommen.

Neben den Aktivist_innen aus Griechenland saßen der Chef Ökonom Dierk Hirschel von ver.di und der Soziologe Gregor Kritidis auf dem Podium. Wir dokumentieren hier seinen Beitrag: Beitrag Gregor Kritidis(63 KB)

Griechenland ist überall: Aufforderung an die deutschen Gewerkschaften

Filmbericht auf Streik TV

"Die Erpressung Griechenlands zeigt uns, dass die Regierungen in der EU unter dem Druck der Finanzmärkte und unter Anleitung Deutschlands ein neues Gesellschaftsmodell durchsetzen. Öffentliche Dienstleistungen werden radikal eingeschränkt oder ganz abgeschafft; Bildung und Gesundheit werden zu einem Privileg der Reichen. Das Recht auf eine menschenwürdige und sichere Existenz werden beseitigt. Damit einher geht die Einschränkung erkämpfter und verbriefter demokratischer Rechte von der Tarifautonomie, über das Streikrecht bis hin zum Recht auf Widerstand…"

Resolution der Veranstaltung 'Demokratie unter Beschuss' im IG Metall-Haus Berlin am 13. März 2012(54 KB)

Offener Brief an Frank Bsirske und Berthold Huber

heute am 13. März 2012 haben wir hier in Berlin auf einer Veranstaltung im IG Metall Haus, zu der der Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall und der ver.di - Fachbereich 8 Berlin-Brandenburg eingeladen hatte, Berichte über die Lage in Griechenland gehört. Sicher stimmt ihr mit uns überein, dass die sogenannte „Griechenlandhilfe“ das griechische Volk zu einem in der Nachkriegsgeschichte einmaligem Sozialkahlschlagprogramm verurteilt – während die Milliardensummen zur Bedienung an die Finanzmärkte gehen.

12-03-09 - Offener Brief an Bsirske und Huber - Veranstaltung IGM ver.di in Berlin(75 KB)

Griechenland: Demokratie unter Beschuss

Arbeitskämpfe und Solidarität gegen das Diktat von EU und Finanzmärkten
EU-Kommission, EZB und IWF haben mit dem Sparpaket die massive Einschränkung von Arbeitsrechten zur Bedingung gemacht: Die Entlassung von 150 000 Beschäftigten aus dem Öffentlichen Dienst, die Senkung des Mindest­lohns und die Zerschlagung des Sozialstaates hat auf die Menschen in Griechenland dramatische Auswirkungen: Die Hälfte der Jugendli­chen hat keine Arbeit, und wenn, dann zu Niedrigst­löhnen. Die Renten wurden auf zwei Drittel zusam­men­gestrichen und sollen noch weiter sinken.

Den Krankenhäusern gehen die Medikamente aus. Die Tarifautonomie und die Demokratie in Griechenland wird faktisch ausgehebelt. Gegen die Diktatur der Finanzmärkte wehren sich die GriechInnen an allen Fronten: Mit Demonstra­tionen, Streiks und Besetzungen.

Diskussionsveranstaltung mit Streikenden aus Griechenland, Gewerkschafter_innen aus Berlin und Wissenschaftlern(381 KB)

Aufruf zur Solidarität mit den griechischen Stahlarbeitern

Die griechischen Stahlarbeitern halten seit mehr als 120 Tagen das Werk besetzt und kämpfen so gegen die drohende Verschlechterung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen. Auf Labournet.de gibt es einige Infos, darunter einen sehr sehenswerten Video "Days of Strike".

Aufruf von Mikis Theodorakis

Der berühmte Musiker und Komponist Mikis Theodorakis verfasste einen Aufruf(44 KB), der von zahlreichen Künstlern und Gewerkschfafter_innen unterzeichnet wurde.

"Retten wir das griechische Volk vor seinen Rettern!"

fordern Vicky SKOUMBI, Chefredakteurin der Zeitschrift ‚aletheia‘, Athen; Michel SURYA, Direktor der Zeitschrift ‚Lignes‘, Paris und Dimitris VERGETIS, Direktor der Zeitschrift ‚aletheia‘, Athen. Sie haben einen Aufruf verfasst, den sein Unterstützer Frieder Otto Wolf aus dem Französischen übersetzt hat (weitere Unterstützer/innen siehe unten). Hier der Text: Retten wir Gr vor Rettern.pdf(49 KB)

Grüße der OCCUPY Bewegung Deutschland und Österreich an die Menschen in Griechenland

occupy Text 2.pdf(42 KB)

Gewerkschaften und NGOs erneut Opfer von Morddrohungen durch paramilitärische Gruppen

November 2011: Rechter Terror in Kolumbien EU-Regierungen spielen Blindekuh

"Wenn die Beschäftigten ihre Rechte kennen, werden sie in der Lage sein, sich zu verteidigen."

mexicanische Verteidiger_innen der Arbeitnehmerrechte brauchen unsere Solidarität

Am 24 November 2011 besuchte Blanca Velazquèz Berlin und informierte in einem Gespräch mit dem Arbeitskreis Internationalismus über ihre Arbeit

Mit einem Besuch der Vertreterin des Centro de Apoyo al Trabajador - CAT, vertiefte sich unsere Verbindung nach Mexico, die bereits durch einen Besuch von Arbeitern des ehemaligen Contiwerkes entstanden war.

CaTPueblaMexico(722 KB)


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