12.05.2025 | In der letzten Woche versammelten sich die Berliner Beschäftigten von Operational Services zu einer aktiven Mittagspause, um ihrer Forderung nach einer ordentlichen Entgelterhöhung Nachdruck zu verleihen. In den laufenden Tarifverhandlungen wurde bislang kein zufriedenstellendes Angebot vorgelegt.
Was als stiller Morgen in der Pascalstraße in Charlottenburg begann, wurde schnell zu einem großen Beispiel von betrieblichem Zusammenhalt und Solidarität. Gemeinsam mit der IG Metall versammelten sich die Beschäftigten des Software-Dienstleisters Operational Services am vergangenen Dienstag, um sich für eine ordentliche Entgelterhöhung einzusetzen. Unterstützung kam ebenfalls von den Kolleg*innen der benachbarten IAV, die sich der Aktion anschlossen.
IG Metall fordert insgesamt 5,1% mehr Geld
Grund für das Zusammentreffen sind die aktuellen Tarifverhandlungen. Die IG Metall fordert für die Beschäftigten der T-Systems-Tochter Operational Services eine faire Entgeltanpassung. Konkret fordert die IG Metall eine Lohnerhöhung von 2% rückwirkend zum 01.10.2024 sowie 3,1% mehr Entgelt zum 01.01.2026 - und dass mit einer Laufzeit von 2 Jahren.
Bislang keine Annäherung - trotz Rekordgewinne
OS schreibt Rekordgewinne – doch bei den Beschäftigten kommt davon kaum etwas an. Der Software-Dienstleister hat eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre der Unternehmensgeschichte hinter sich. Obwohl die guten Zahlen maßgeblich auf den Schultern der Belegschaft bauen, bleibt das bisherige Angebot der Arbeitgeberseite weit hinter den Forderungen der IG Metall zurück.
Bundesweite Solidarität
Auch an anderen Standorten beteiligten sich Beschäftigte von OS an Aktionen, um den Druck weiter zu erhöhen. Gemeinsam fordern sie: Es ist Zeit, die Belegschaft am Erfolg von Operational Services teilhaben zu lassen!