Mitgliederversammlung am 24. April 2019

Altersgerechtes Wohnen

  • 24.04.2019
  • rz
  • Senioren

Keiner zieht im Alter gerne in ein Heim. Man möchte, wenn es irgendwie geht, bis zuletzt in seinen eigenen vier Wänden bleiben. Welche Möglichkeiten gibt es da, wenn man in der Mobilität eingeschränkt ist oder einer Pflege bedarf? Das wollte der Senioren-Arbeitskreis geklärt haben.

Zwei Referenten sollten Aufschluß geben:
Die erste Referentin, Frau Melanie Rosliwek-Hollering von SOPHIA, einer Tochtergesellschaft der Wohnungsbaugesellschaften DeGeWo und Stadt und Land, stellte ihre Dienste vor. Sie betreuen Senioren in vielerlei Hinsicht. Von der Beratung bei notwendigen Umbauten in der Wohnung bis zur Unterstützung bei Anträgen an Kassen oder Rentenversicherung.
Der zweite Referent, Herr Uwe Mahrla von der Volkssolidarität, erläuterte die Problematik des barrierefreien Wohnungsbaus. Das gilt nicht nur für Senioren, durch Krankheit oder Unfall können auch Jüngere betroffen sein. Nur zwei Prozent der Berliner Wohnungen sind barrierefrei, wobei „10 Prozent der Bevölkerung auf Barrierefreiheit zwingend angewiesen sind“ (lt. Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung).
Man sollte sich rechtzeitig bei den Pflegestützpunkten beraten lassen, wer einem bei der Finanzierung von Hilfsmitteln oder Umbauten unterstützen kann. Je nach dem können es die Krankenkassen, Pflegekasse oder Rentenversicherung sein.
Eine Liste der Pflegestützpunkte befindet sich hier auf der Seite des AK Senioren unter „Links“.


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