Beschäftigtenbefragung 2017:

Auch Adlershof macht mit

  • 23.02.2017
  • ih
  • Aktuelles

In Adlershof beteiligen sich acht Unternehmen an der großen IG Metall-Beschäftigtenbefragung zur Arbeitszeit. Gewerkschaftssekretär Ingo Harms nutzt die Umfrage, um mit bisher noch unorganisierten Betrieben ins Gespräch zu kommen – und wird freundlich empfangen.

Der IG Metall-Mann in Adlershof: Gewerkschaftssekretär Ingo Harms

Der Bildschirm im Eingang des Sentech-Betriebsgebäudes begrüßt den IG Metall-Gewerkschaftssekretär mit einem freundlichen „Willkommen Herr Ingo Harms.“ Und auch Geschäftsführer Albrecht Krüger weiß den Besuch der IG Metall Berlin zu schätzen. Krüger, mit seiner Mannschaft Gewinner des Innovationspreises Berlin Brandenburg 2016 und einer der alten Hasen am Innovationsstandort Adlershof, zeigt Ingo Harms erst einmal den Betrieb. Ein Thema des Besuchs: Die Arbeitszeiten und die Beschäftigtenumfrage der IG Metall.

Acht Adlershofer Unternehmen mit gut tausend Beschäftigten beteiligen sich an der großen IG Metall-Beschäftigtenbefragung zur Arbeitszeit, darunter ATOS, Skytron, Jenoptik oder Rohde & Schwarz. Doch es gibt noch mehrere hundert weitere Beschäftigte in Adlershofer Unternehmen, die noch keinen Betriebsrat oder nur wenige IG Metall-Mitglieder haben.

Daher nutzt Ingo Harms die Beschäftigtenbefragung, um mit den Belegschaften  ins Gespräch zu kommen. „Es gibt viele Themen, die den Kollegen in diesen Betrieben auf den Nägeln brennen, zum  Beispiel das Thema unbezahlte Überstunden“, sagt Ingo Harms. „Da haben wir als IG Metall gute Antworten und Instrumente, wie wir das gemeinsam ändern können.“ Daher freut sich der Gewerkschaftssekretär, den die IG Metall vor einem halben Jahr extra für Adlershof eingestellt hat,  über das „große Interesse, das die Kollegen an unseren Angeboten haben.“

   


Drucken Drucken