08.10.2024 | Wir trafen uns an der Seilbahnstation Kienberg in Marzahn und fuhren mit der Gondel über den Kienberg zum Besucherzentrum der Gärten der Welt. Dort begann die Führung mit einer Beschreibung der Geschichte des Parks und Erklärungen zu den Gestaltungen der einzelnen Gartenprojekte. Es war ein schöner warmer Sommertag und für uns ein anstrengender aber schöner Wandertag. Die Einkehr im italienischen Restaurant war dingend nötig. Danach ging es mit der Seilbahn zurück, mit Zwischenhalt auf dem Kienberg und Besuch des Wolkenhains.
Der Park wurde am 9. Mai 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins als Berliner Gartenschau und Geschenk der Gärtner an die Hauptstadt der DDR eröffnet. Er entstand auf einer Brache in Marzahn und umfasste anfangs 21 ha.
Zur Internationalen Gartenausstellung 2017 (IGA) wurde er auf 43 ha erweitert. Dabei wurde auch die Seilbahn aufgebaut und der „Wolkenhain“ auf dem Kienberg. Ein schöner Aussichtspunkt.
Der Park wurde immer wieder erweitert, auf über 100 ha. Die Gestaltung wurde unter anderem mit internationalen Wettbewerben ausgeschrieben.
Heute gibt es zehn internationale Themengärten und neun Gartenkabinette. Die Führerin erklärte uns die philosophischen Intensionen und kulturellen Hintergründe der beteiligten Gartenarchitekten.
Es ist unmöglich (nicht nur für uns Ältere) alle Gärten an einem Tag zu besuchen. Es lohnt sich, den Besuch öfter zu wiederholen.