10.09.2025 | Wie gelingt nachhaltige Transformation mit starker Mitbestimmung? Die Erfahrungen und Handlungshilfen aus dem Projekt „Nachhaltige Transformation durch Mitbestimmung“ wurden nun in einer Broschüre für Betriebsräte und Beschäftigte zusammengefasst.
Über zwei Jahre lang hat das Projekt „Nachhaltige Transformation durch Mitbestimmung“ Betriebsräte dabei unterstützt, die tiefgreifenden Veränderungen in ihren Betrieben aktiv im Sinne der Beschäftigten mitzugestalten.
Die dabei gewonnenen Erfahrungen und erarbeiteten Handlungshilfen sind nun in einer Broschüre zusammengefasst. Sie macht deutlich: Die Beteiligung von Beschäftigten und ihren Interessenvertretungen ist ein zentraler Faktor für erfolgreiche und nachhaltige Veränderungsprozesse – und damit für Gute Arbeit.
Wir bedanken uns beim DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, der IG BCE Berlin-Mark Brandenburg und der PCG – Project Consult für die gemeinsame Umsetzung des Projekts sowie bei der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe für die Förderung im Rahmen des „Masterplans Industriestadt Berlin“.
Die IG Metall Berlin hat das Projekt gemeinsam mit der IGBCE begleitet und dabei die Betriebsräte beider Organisationsbereiche unterstützt.
Das Projekt ist Teil des industriepolitischen Dialogs in Berlin, der seit 2010 durch den Steuerungskreis Industriepolitik (SKIP) getragen wird – ein gemeinsames Format von Senat, Wirtschaft und Gewerkschaften. In der aktuellen Legislaturperiode wurde dieser Dialog als „Steuerungskreis Transformation der Berliner Industrie“ weiterentwickelt.
Zentrale Themen sind die digitale und ökologische Transformation sowie die Veränderungen in der industriellen Arbeitswelt. Ziel ist es, Synergien zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken, den Strukturwandel nachhaltig zu gestalten und gute Industriearbeit in Berlin zu sichern.
Im SKIP vertreten sind neben den Senatsverwaltungen unter anderem die Gewerkschaften IG Metall und IGBCE, die Kammern und Unternehmensverbände sowie die Bundesagentur für Arbeit.