Einladung zum Osram-Aktionstag am kommenden Montag:

Den Kahlschlag bei Osram Berlin stoppen

  • 15.11.2019
  • igm
  • Pressemitteilungen

>Fit for the future.2< nennt das Management seine neue Strategie und meint damit vor allem, 800 Beschäftigte in Deutschland entlassen zu wollen. In Berlin könnten bis zu 200 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Dagegen wehren sich IG Metall und Beschäftigte am kommenden Montag, 18.11., ab 12:05 Uhr mit dem Osram-Aktionstag am Werkstor.

Während AMS in Österreich weiterhin darauf drängt, die Mehrheit an Osram übernehmen zu wollen, hat das Management verkündet, 800 der 5.600 Beschäftigten in Deutschland entlassen zu wollen, und droht damit, ganze Standorte schließen zu wollen. In Berlin könnten in den kommenden zwei Jahren 200 der 700 Beschäftigten ihre Arbeit bei dem einst zu Siemens gehörenden Leuchtmittelhersteller verlieren. „Das ist ein Kahlschlag, der auch in Berlin alle Bereiche betrifft“, sagt Thomas Wetzel, Aufsichtsratsmitglied sowie Betriebsratsvorsitzender in Berlin.

„Als IG Metall fordern wir endlich ein Ende der Abwärtsspirale bei Osram in Berlin“, sagt Regina Katerndahl, Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Berlin und zuständig für Osram. „Die Beschäftigten produzieren in Berlin hoch produktiv. Jetzt ist das Management gefragt, die versprochenen Zukunftsprojekte für den Berliner Standort endlich auf den Weg zu bringen.“

Gegen den geplanten, erneut kräftigen Personalabbau setzen sich Beschäftigte und IG Metall lautstark zur Wehr. Los geht es am kommenden Montag, 18. November, um 12:05 Uhr mit einem Osram-Aktionstag im Werk Berlin in der Nonnendammallee 44 vor Tor 1. Der Belreiner Aktionstag ist Teil des bundesweiten Aktionstages Osram, eine weitere Kundgebung findet zeitgleich in München statt,

Sprechen werden unter anderem der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD), Harald Gindra (Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, Die Linke), Thomas Wetzel (Aufsichtsratsmitglied sowie Betriebsratsvorsitzender in Berlin) und Regina Katerndahl (Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Berlin).

Wir laden Sie sehr herzlich zur Berichterstattung ein.

Für Rückfragen: Regina Katerndahl, Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Berlin, Tel: 0160.5331792.


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