30.04.2025 | „Mach Dich stark mit uns“ am 1. Mai: 11.00 Uhr Auftaktkundgebung am Straußberger Platz, 12.00 Uhr Kundgebung vor dem Roten Rathaus mit Bühnenprogramm und Maifest für die ganze Familie bis 15.00 Uhr - Metallerinnen und Metaller sind am 1. Mai – gemeinsam mit vielen Gewerkschafter/-innen - auf der Straße, um für eine gerechte Arbeitswelt zu demonstrieren.
„Wir Gewerkschaften haben erfolgreich Druck gemacht, dass die industrielle Infrastruktur jetzt mit Investitionen gestärkt werden kann. Die Entlastungen bei Strom und Steuer müssen aber auch bei den Beschäftigten ankommen“, so Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Berlin.
Er betonte, wie unverzichtbar gerade jetzt der engagierte Einsatz der Beschäftigten in ihren Betrieben und in der IG Metall sei: „Starke Betriebsräte und viele Gewerkschaftsmitglieder in den Betrieben sind Bollwerke gegen Ideenlosigkeit, Abbau und Spaltung. Sie stehen für Zukunft, Fortschritt, Demokratie und Gemeinschaft.“
„Mit der Gewerkschaft an ihrer Seite, können Betriebsräte und Beschäftigte mehr erreichen. Zukunft selber machen bleibt unser Leitspruch. Gerade in diesen Zeiten müssen wir es gemeinsam mit den Beschäftigten angehen, unsere Arbeitsplätze zu sichern und zu verteidigen“, so Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Berlin. „Dass es sich lohnt, haben wir gerade mit der Standortsicherung und einem sehr guten Zukunftstarifvertrag bei Stadler gezeigt.“
Die IG Metall beweist, dass es sich lohnt, mit starken Belegschaften gegen Abbaupläne und Standortschließungen anzugehen. Beispiele wie das Mercedes Benz-Werk in Berlin, Siemens Energy Berlin, Biotronik und Stadler zeigen, dass Arbeitgeber bereit sind, über Zukunftstarifverträge zu verhandeln, wenn die Gewerkschaft gemeinsam mit einer gut organisierten Belegschaften Druck macht und sie konstruktiv mitarbeiten.
„Wir können als Gewerkschaft keine Garantie für eine Rettung geben“, so Philipp Singer, Zweiter Bevollmächtigter IG Metall Berlin. „Aber die Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt, gemeinsam zu kämpfen. Es ist die einzige Chance, die Beschäftigte haben, um für persönliche Sicherheit und Planbarkeit zu sorgen.“
In Berlin ist die Krise an vielen Stellen zu spüren. „Wir haben uns das alle nicht ausgesucht. Aber wenn es um den Abbau von Arbeitsplätzen geht, hilft nur eins: eine starke Gewerkschaft und eine starke Belegschaft“, betont Jan Otto.
Für Rückfragen: Andrea Weingart, 0177 59 63 859, aw(at)aweingart.de