09.09.2025 | Am 8. September traf sich der Referent/-innen-Arbeitskreis der IG Metall Berlin, um gemeinsam über Ideen zur Reform der Bildung zu diskutieren. Zuvor hatten Haupt- und Ehrenamtliche im Mai auf einer bezirklichen Konferenz in Berlin die Diskussion über gewerkschaftliche Bildung von Morgen gestartet.
Ausgehend vom Beschluss auf dem Gewerkschaftstag, wird in den nächsten zwei Jahren eine mittel- bis langfristige Strategie für die gewerkschaftliche Bildungsarbeit erarbeitet. Aktive Ehrenamtliche und Referent/-innen in Berlin beteiligen sich an der bundesweiten Debatte. Die zentrale Frage: Wie sieht eine moderne, wirkungsvolle gewerkschaftliche Bildung im Jahr 2025 und darüber hinaus aus?
„In Berlin diskutieren wir intensiv über die Reform der Bildungsarbeit“, berichtet Ines Beeck, Gewerkschaftssekretärin IG Metall Berlin. „Wir alle erleben, wie die Digitalisierung Fahrt aufnimmt und sich unsere Welt rasant verändert. Daher ist es wichtig, dass wir unsere gute Bildungsarbeit fit für die Zukunft machen und über neue Inhalte und neue Formate nachdenken.“
Bildung ist zentraler Bestandteil gewerkschaftlicher Arbeit
Bildung bleibt Grundlage für demokratische Teilhabe, für solidarisches Handeln und für den aktiven Wandel in der Arbeitswelt. Gewerkschaftliche Bildung muss sich verändern, um wirksam zu bleiben – und sie muss dorthin getragen werden, wo sie gebraucht wird: in die Regionen und vor allem unsere Betriebe. Denn: Gewerkschaftliche Bildung ist entscheidend für unsere Durchsetzungsstärke und die Gestaltung der Arbeitswelt von morgen.
Worum geht es in der Bildungsdebatte?
Die Bildungsdebatte zielt darauf ab, unsere gewerkschaftliche Bildungsarbeit zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Angesichts der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen müssen wir unsere Bildungsangebote kontinuierlich überprüfen und anpassen, um unsere Mitglieder effektiv zu unterstützen und um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben. Diese Bildungsdebatte ist eine Einladung, gemeinsam zu diskutieren. Es geht darum, Weiterentwicklungsbedarfe zu identifizieren, offene Fragestellungen und Herausforderungen zu benennen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden.