HELLA AGLAIA

HELLA muss handeln! Beschäftigte demonstrieren weiter lautstark für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze

01.04.2025 | Heute Vormittag zeigten die Beschäftigten von HELLA Aglaia Mobile Vision bei einer weiteren lautstarken Aktion, dass sie sich und ihren Betrieb nicht einfach abwickeln lassen wollen.

Verhandlungsbegleitende Aktion bei HELLA Aglaia - Foto: IGM

Heute Vormittag setzten die Beschäftigten von HELLA Aglaia Mobile Vision in Berlin erneut ein klares und kraftvolles Zeichen für die Zukunft ihres Standorts. Den rund 170 Beschäftigten wurde zu Jahresbeginn mitgeteilt, dass das Unternehmen den Standort in Berlin in zwei Wellen bis Mitte 2026 schließen will. Parallel zu den laufenden Verhandlungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan gingen sie auf die Straße und zeigten lautstark, dass sie gemeinsam mit der IG Metall entschlossen für ihre Arbeitsplätze und den Erhalt ihres Standorts kämpfen.

IG Metall sitzt mit am Verhandlungstisch

"Wir sitzen als IG Metall mit am Tisch bei den Sozialplan-Verhandlungen. Sollten die Ergebnisse unsere Mitglieder nicht überzeugen, behalten wir uns vor, das Unternehmen zu Tarifverhandlungen aufzufordern", erklärt Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Berlin. "Wir bleiben dabei: Es gibt gute Argumente für den Standort Berlin und gegen eine Verlagerung nach Indien. Die hochqualifizierten und engagierten Ingenieure, Informatiker und hochqualifizierten Fachkräfte arbeiten an Zukunftsthemen, die Berlin bewegen. Es kann nicht sein, dass dieses wertvolle Know-how verloren geht. Ein Bekenntnis zum Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland ist erforderlich."

Große Solidarität unter den Beschäftigten von HELLA Aglaia

Seit der Bekanntgabe der Schließungspläne wächst die Solidarität unter den Beschäftigten stetig. Viele erkennen, wie wichtig es jetzt ist, sich zu organisieren und gemeinsam für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zu kämpfen. Bereits in der vergangenen Woche setzten die Beschäftigten mit einer lautstarken Aktion ein unmissverständliches Zeichen an den Arbeitgeber.

"Der Ball liegt jetzt beim Arbeitgeber. Die Beschäftigten haben ihre Entschlossenheit eindrucksvoll unter Beweis gestellt - jetzt ist es an HELLA, zu handeln und Verantwortung zu übernehmen. Es ist höchste Zeit für eine Lösung im Sinne de Beschäftigten", so Olivia Wagner, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Berlin.

Von: Annika Schwarze

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