Delegiertenversammlung

IG Metall Berlin geht gestärkt ins nächste Jahr

  • 15.12.2016
  • ka
  • Aktuelles

Am 13. Dezember fand die vierte und letzte Delegiertenversammlung der IG Metall Berlin in diesem Jahr statt. Die Zahl der Mitglieder ist in diesem Jahr erneut gestiegen – Dank der engagierten Arbeit der Kollegen und Kolleginnen. Auf der Tagesordnung standen aber auch die betrieblichen Auseinandersetzungen 2016 sowie die im nächsten Jahr anstehenden Themen und Herausforderungen.

„Wir haben auch in diesem Jahr mit 2.100 Neuaufnahmen die Zahl der Mitglieder erhöht. Das ist ein starkes Signal und gibt uns Rückenwind für die Tarifrunde 2017 und für die Auseinandersetzung um flexible Arbeitszeiten, die wir im Sinne der Beschäftigten gestalten wollen“, sagte Klaus Abel, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Berlin. Insgesamt ist die Zahl der Mitglieder um 1,4 Prozent gestiegen.

Diese Entwicklung konnte erreicht werden, weil die Metallerinnen und Metaller in den Betrieben ihre gute Arbeit in der Tarifrunde, bei den betrieblichen Auseinandersetzungen, die Begrüßung von neuen Kolleginnen und Kollegen, insbesondere auch der Auszubildenden immer auch damit verknüpft haben, Werbung für die IG Metall zu machen. Klaus Abel und die Zweite Bevollmächtigte Regina Katerndahl, dankten den Kolleginnen und Kollegen.

Auch Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen der IG Metall, Olivier Höbel, lobte die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen für ihre Arbeit und warf ein Blick voraus auf die Arbeitszeitkampagne der IG Metall im kommenden Jahr. Doro Zinke, Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, betonte in einem Grußwort die positive Mitgliederentwicklung und stellte die Bedeutung des Engagements der Gewerkschaft für mehr und gute Ausbildungsplätze in Berlin heraus.

Die Delegierten diskutierten über die diesjährigen betrieblichen Auseinandersetzungen unter anderem bei MAN, Nokia oder ATU. Außerdem debattierten sie über die Ausweitung der Tarifbindung auf bisher tariflose Betriebe, die geplante Beschäftigtenbefragung, die Bildungs- und Studierendenarbeit, die Ansprache von Mitgliedern, die an der Grenze von der Erwerbsarbeit zum Rente stehen, die Arbeit des Seniorenarbeitskreises, die zurückliegende Tarifrunde, die Aufgabe der IG Metall als Verband für Menschen mit Behinderung und die Entgeltumwandlung für die Leasing von Fahrrädern.


Drucken Drucken