Industriepolitik

IG Metall Berlin treibt Industriepolitik voran: Steuerungskreis zur Transformation der Berliner Industrie tagt bei BMW in Spandau

23.06.2025 | Am Donnerstag, dem 19. Juni 2025, traf sich der Steuerungskreis Transformation der Berliner Industrie (SKIP) auf dem Gelände des BMW-Motorradwerks in Spandau. Ziel des Austauschs war es, konkrete Strategien zu entwickeln, um die Berliner Industrie zukunftsfähig zu gestalten.

Am 19. Juni kam der Steuerungskreis Transformation der Berliner Industrie im BMW Motorradwerk in Berlin-Spandau zusammen - Foto: BMW

Markus Kapitzke, Betriebsratsvorsitzender BMW (links) und Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Berlin (rechts) - Foto: IGM

Am vergangenen Donnerstag kam der Steuerungskreis Transformation der Berliner Industrie (SKIP) erneut zu einem gemeinsamen Austausch zusammen. Diesmal fand das Treffen im BMW-Motorradwerk in Berlin-Spandau statt. Neben der IG Metall Berlin nahmen auch der Regierende Bürgermeister Kai Wegner sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Unternehmensverbänden teil.

Der Steuerungskreis tagt regelmäßig, um die Berliner Industrie zukunftsfähig weiterzuentwickeln – mit dem Ziel, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stärke miteinander zu verbinden. Dass dieser Dialog im BMW-Motorradwerk stattfindet, ist kein Zufall: Der Standort steht beispielhaft für innovative Produkten und nachhaltigen Lösungen made in Berlin.

Im Fokus des Austauschs standen zentrale Herausforderungen der industriellen Entwicklung:

  • Die Auswirkungen der US-Handels- und Zollpolitik auf Berliner Unternehmen
  • Die dringend notwendige Dekarbonisierung der Industrie
  • Zukunftsfelder wie Sicherheit und Verteidigungstechnologien am Industriestandort Berlin

Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Berlin, betont die Bedeutung des regelmäßigen Austauschs:

 "Die Transformation der Industrie ist kein Selbstläufer. Sie kann nur gelingen, wenn sie gemeinsam und auf Augenhöhe gestaltet wird. Es reicht nicht, wenn Politik und Unternehmen unter sich bleiben. Die Stimme der Beschäftigten muss gehört werden, denn die Zukunft der Berliner Industrie lässt sich nur sichern, wenn Beschäftigte aktiv mitbestimmen können, ihre Arbeitsplätze verlässlich sind und sie Zugang zu umfassender Qualifizierung erhalten."

Von: Annika Schwarze

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