Gemeinsam für eine gute und gerechte Rente:

IG Metall Berlin und IG Metall-Vorstand zeigen Rentenkommission Steine

  • 06.09.2018
  • Simon Sternheimer
  • Aktuelles, Senioren, Jugend, Betriebsräte/Vertrauensleute

Berlin ist Hauptstadt und hier wird Politik gemacht. Auch Rentenpolitik. Am Dienstag hat sich die Rentenkommission der Bundesregierung in Berlin getroffen und Jugendverbände aus ganz Deutschland angehört. Die Berliner IG Metall hat gemeinsam mit jungen und älteren IG Metallern und Metallerinnen der Rentenkommission die Steine gezeigt, die einer guten Rente für alle Generationen im Weg liegen.

In der Rentendebatte versuchen Lobbyverbände der Arbeitgeber immer wieder, Jung gegen Alt auszuspielen. Einen Konflikt zwischen Jung und Aklt gibt es nicht, aber "eine Arbeitgeberlobby, die versucht, einen Generationenkonflikt zu inszenieren", wie Hans-Jürgen Urban, zuständiges Vorstandsmitglied der IG Metall für Sozialpolitik, sagt.

Der Hintergrund: Die Unternehmen wollen Beiträge zur Rentenversicherung sparen. Gestern tagte in Berlin die Rentenkommission, die Vorschläge für die langfristige Rentenpolitik machen soll. Für die IG Metall ein Anlass, gegen die versuchte Spaltung von Jung und Alt anzugehen. Bei einer öffentlichen Aktion zeigten junge und ältere Metallerinnen und Metaller gemeinsam die "Steine", die einer guten und gerechten Rente im Weg liegen: der Niedriglohnsektor, die Rente mit 67 oder das sinkende Rentenniveau.

„Unsere Botschaft an die Rentenkommission ist ganz klar: Wir lassen uns von niemandem einreden, dass es einen Konflikt zwischen den Generationen gibt“, sagte Joshua Matheis vom Leitungsteam des Ortsjugendausschusses der IG Metall Berlin.


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