26.03.2026 | Am Donnerstagmorgen demonstrierten die Beschäftigten der Vivantes-Tochtergesellschaften unter dem Motto „TVöD für alle an der Spree“ vor dem IG Metall-Haus, wo heute die nächste Verhandlungsrunde stattfindet. Sophie Bartholdy betonte: Die IG Metall Berlin steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten.
Die Beschäftigten der Vivantes-Tochtergesellschaften sind am frühen Morgen in einen zweitägigen Warnstreik getreten. Ihr Ziel: die Abschaffung der Zwei-Klassen-Belegschaft im landeseigenen Krankenhauskonzern. Konkret fordern sie einen Tarifvertrag, der die Regelungen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst in Krankenhäusern (TVöD-K) eins zu eins auf die Beschäftigten von Vivantes überträgt. Besonders prekär ist die Lage bei der tariflichen Zusatzrente: Ohne sie droht vielen Mitarbeitenden Altersarmut, da ihre Gehälter ohnehin niedrig sind.
Der Streik begann mit einer Kundgebung vor dem Berliner Abgeordnetenhaus, anschließend zog der Demonstrationszug bis vor das IG Metall-Haus, wo heute die nächste Verhandlungsrunde stattfindet.
Vor Ort richtete Sophie Bartholdy, Kassiererin und Geschäftsführerin der IG Metall Berlin, ein deutliches Grußwort an die Beschäftigten und dankte ihnen für ihren Mut und ihre Ausdauer im Kampf um faire Entgelte: „Wir brauchen Menschen wie euch in unserer Stadt, die sich gewerkschaftlich zusammenschließen und sich für faire Arbeits- und Lebensbedingungen einsetzen, egal ob in der Industrie, im Handwerk oder im Krankenhaus! Dafür habt ihr unsere uneingeschränkte Solidarität!“
Das Team der IG Metall Berlin und Beschäftigte der IG Metall Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen zeigten gemeinsam Präsenz und Unterstützung.