IG Metall Berlin und IG BCE bei Michael Müller (SPD):

Mit dem Regierenden die Berliner Industriepolitik diskutieren

  • 06.11.2019
  • bd, jb
  • Aktuelles, Betriebsräte/Vertrauensleute

Gut ein Dutzend IG Metall-Betriebsräte, Birgit Dietze als Erste Bevollmächtigte der IG Metall Berlin und Kolleg*innen der IG BCE diskutierten am Montag mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller Zukunftsprojekte und aktuelle Themen aus den Berliner Industriestandorten.

Traditionelle Runde: der Regierende Bürgermeister Michael Müller mit Industrie-Betriebsräten der Stadt

Offenes Ohr für die Industrie und ihre Betriebsräte: Michael Müller, der Regierende Bürgermeister

Birgit Dietze, dieErste Bevollmächtigte der IG Metall Berlin, mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller

Regelmäßig trifft sich Michael Müller mit den Betriebsräten großer Unternehmen aus den Organisationsbereichen von IG Metall und IG BCE. Der Regierende Bürgermeister weiß, wie wichtig die Industrie für die Stadt ist. Er hat ein offenes Ohr für die Herausforderungen der Berliner Unternehmen und hilft – etwa, wenn es um fehlende Grundstücke geht oder industriepolitische Zukunftsprojekte wie den Werner von Siemens-Campus. Dort beteiligt sich die Stadt derzeit an der Finanzierung des Innovationszentrum mit drei neuen Maschinenbau-Professuren, jeder Menge Platz für Studierende und Startups sowie einer Montagehalle mit Siemens-Technik, um Prototypen zu bauen.

Ein weiterer Punkt der Gespräche mit dem Regierenden Bürgermeister ist traditionell der Blick der anwesenden Betriebsräte auf die aktuellen Herausforderungen in ihren Unternehmen. Alle anwesenden IG Metall-Betriebsrätinnen und -Betriebsräte berichteten Michael Müller über die Situation in ihren Betrieben.

Berlin zeichnet sich durch gewachsene Industriestrukturen und auch durch eine überaus hohe Dichte an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Start-ups aus. Aus der Diskussion ist klar geworden, dass es um Fragen der Zukunft und der Lösung anstehender Herausforderungen, zum Beispiel die der Mobilität in einer Großstadt wie Berlin, gehen muss, und zwar unter den Vorzeichen der Energiewende. Könnte etwa das Knowhow der Berliner Kraftwerksbauer klug eingesetzt werden, um eine dezentrale grüne Ladeinfrastruktur für einen aufeinander abgestimmten Personen-, Liefer- und Nahverkehr aufzubauen?

Daneben diskutierten die Gewerkschafter*innen mit dem Regierenden Bürgermeister die Herausforderungen und die Fragen von Standortsicherung für Industrieunternehmen und Prozessinnovationen – wie die Gründung von Shared Service-Einheiten und ihre Auswirkungen. „Das war ein spannender Nachmittag, von dem wichtige Impulse für die Berliner Industrie ausgehen werden“, fasst Birgit Dietze die Stunden mit Michael Müller zusammen.


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