19.09.2025 | Die Delegiertenversammlung hat am 18. September in Berlin die Weichen für eine Neuwahl der Geschäftsführung am 4. Dezember gestellt. Über den Prozess bis zur Wahl und einen ersten Personalvorschlag wurde informiert und beraten. Die IG Metall Berlin konnte in den letzten Monaten viele neue Mitglieder begrüßen. Und es ist klar: Die IG Metall Berlin bleibt stabil auf Kurs. Mehr zu den Themen des Parlaments der Arbeit:
Nachdem Jan Otto am 8. September vom Vorstand der IG Metall zum IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen ernannt wurde, hat der Vorstand Philipp Singer rückwirkend zum 9. September bis Jahresende kommissarisch die Geschäftsführung der IG Metall Berlin als Erster Bevollmächtigter übertragen. Die Lage bleibt stabil, das Team der IG Metall Berlin arbeitet wie gewohnt weiter an den Themen, die anstehen und setzt die erfolgreiche Arbeit fort.
Der Ortsvorstand wird sich jetzt in einem Prozess mit dem Personalvorschlag auseinandersetzen und bis November einen Vorschlag für die Delegiertenversammlung am 4. Dezember erarbeiten. Die Delegiertenversammlung ist in den Geschäftsstellen der IG Metall das Gremium, das die Geschäftsführung der IG Metall-Geschäftsstelle wählt.
Klar ist, die Geschäftsführung wird bis zur nächsten regulären Wahl 2028 auf drei Personen erweitert. Dies soll die neue Geschäftsführung stärken und eine gute Verteilung der Aufgaben ermöglichen.
„Wir werden kraftvoll und stabil als Team in den nächsten Wochen die Arbeit fortführen“, betonte Philipp Singer, kommissarischer Erster Bevollmächtigter der IG Metall Berlin. „Ich bin überzeugt, dass der Ortsvorstand einen sehr guten Vorschlag erarbeitet hat und ich freue mich darauf, dass die Delegierten schon Anfang Dezember eine neue Geschäftsführung für die IG Metall Berlin wählen werden. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Geschäftsstelle weiter nach vorne zu bringen.“
Jan Otto wurde von den Delegierten als neuer Bezirksleiter der IG Metall für Berlin-Brandenburg-Sachsen begrüßt. Er berichtete den Delegierten vom Prozess, der schon in anderen großen Geschäftsstellen durchgeführt wurde. „Ich möchte, dass Berlin so erfolgreich bleibt und werde in meiner neuen Funktion unterstützend an Eurer Seite stehen“, sagte Jan Otto. „Die befristete Erweiterung auf drei Personen macht sehr viel Sinn, denn so hat die neue Geschäftsführung Zeit, die Arbeit erfolgreich zu übernehmen und fortzuführen.“ Zum Prozess gab es einige Nachfragen, die gemeinsam beraten wurden.
Aktivenkonferenz
Vom 19. bis 21. November geht es bei der Aktivenkonferenz in Berlin um Herausforderungen und Chancen der Berliner Industrie, die Vorbereitung der Betriebsratswahlen 2026 und mehr. Es sind noch Plätze frei. Bitte hier anmelden:
Bildung
Gunda Fischer, Betriebsräte Bildung Berlin-Brandenburg-Sachsen, berichtete von der Arbeit am Bildungsprogramm 2026 und stellte einige Seminare und Hintergründe vor. Noch gilt das Bildungsprogramm 2025. Mehr Informationen gibt es hier:
Betriebliche Themen
Philipp Singer informierte über tarifliche Themen aus den Betrieben: Erfolgreiche Haus-Tarifbewegung bei VAB und VGRB (Kfz-Handwerk), Verhandlungsergebnis für die Siemens Niederlassungen (TvSv), Wahl der Tarifkommission bei Stadler Rail Services, da die Bindung an den Haus-Tarifvertrag von Stadler weggefallen ist.
Bei Hettich wurde im Juli die Werksschließung für die rund 140 Beschäftigten verkündet. Die Mitglieder haben die Geschäftsführung zu Verhandlungen über einen Sozial-Tarifvertrag aufgefordert.
Jugend
Jakob Heidenreich, Jugendsekretär der IG Metall Berlin, berichtete über die beiden erfolgreichen StarterCamps mit rund 100 Berufseinsteiger/-innen. Derzeit finden in den Betrieben die Begrüßungsrunden zum Ausbildungsstart statt. Und es gab ein erstes Treffen des Arbeitskreises der Werkstudierenden über betriebsübergreifende Probleme und faire Eingruppierung.
Der Arbeitskreis Seniorinnen und Senioren hat den Antrag „Schluss mit Hass und Hetze! Nie wieder Krieg!“ eingebracht, der nach kurzer Diskussion von den Delegierten verabschiedet wurde.