14.04.2026 | Am 7.1.2026 hatte die Alterssicherungskommission (ASK) vom Bundeministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ihre Arbeit aufgenommen. In der Kommission sitzen nur Politiker*innen und Akademiker, aber keine Vertreter der gesetzlich Rentenversicherten. Der SAK hat daher Offene Briefe an die Kommissionen vom BMAS und DGB formuliert.
Am 7.1.2026 hatte die Alterssicherungskommission (ASK) vom Bundeministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ihre Arbeit aufgenommen. In der Kommission sitzen nur Politiker*innen und Akademiker, aber keine Vertreter der gesetzlich Rentenversicherten. Am 26.2.2026 hatte daraufhin der DGB, Einzelgewerkschaften mit den Sozialverbänden eine Rentenkommission gegründet.
Wir befürchten, dass es bei dem Auftrag der ASK ausschließlich darum geht, die Kosten der Alterssicherung zu senken und damit die Leistungen der Rente. Wir haben folgende Fragen, Hinweis an alle Kommissionsmitglieder gestellt:
Wir erwarten nicht nur Antworten auf diese fundamentalen Fragen. Wir erwarten auch dass Sie die Meinung und den Willen von sehr großen Mehrheiten in der Bevölkerung respektieren und mit ihren Reformkonzepten Rechnung tragen.
Wir sind uns sehr sicher, dass ohne die Beteiligung der Reichen und Vermögenden an der Finanzierung der Renten- und Sozialreformen wird es keine Antwort auf diese drängenden Fragen geben.
Und wir erwarten von Ihnen eine Antwort, mit welchen Zielen Sie an die Arbeit gehen und ob Sie bereit sind in einen Dialog mit den Betroffenen, den jetzigen und den zukünftigen Rentnern, einzutreten.