Das soziale Menschenrecht auf Arbeit

Soziale Menschenrechte sind Grundrechte und bilden die Voraussetzung für eine menschenwürdige Existenz. Ihre überfällige Verwirklichung hätte Auswirkungen auf das Leben vieler Menschen in Deutschland. Was bedeutet das soziale Menschenrecht auf Arbeit und wie kann es umgesetzt werden?
In der AEMR von 1948 proklamiert, wurde es aufgrund des UN-Sozialpakts von 1966 völkerrechtlich verbindlich und wird vom zuständigen UN-Sozialausschuss in ständiger Rechtsprechung konkretisiert. Es umfasst nicht nur den offenen, diskriminierungs- und barrierefreien Zugang zum Arbeitsmarkt - sondern u.a. Mindestlöhne und der Anspruch gleicher Lohn für gleiche Arbeit sind durchzusetzen nach dem UNAusschuss, der ILO u.a. Es wird Zeit, auch das Zusatzprotokoll zu ratifizieren!
Was sind also die richtigen Wege, um den sozialen Menschenrechten in Deutschland die ihnen zukommende Bedeutung zu verleihen? Auf unserer Tagung werden wir uns mit Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie sozialen Bewegungen mit der Durchsetzung des sozialen Menschenrechts auf Arbeit beschäftigen. Diskutiert werden mögliche Handlungsstrategien. Bestehende Projekte werden aufgezeigt
und Ansätze kritisch beleuchtet.
 

Veranstalter:
Eberhard-Schultz-Stiftung und IG Metall Berlin
Ort:
IG Metall-Haus, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin
Datum:
Montag, 27. Mai 2019
Beginn:
10:00 Uhr
Ende:
16:00 Uhr

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