Mittwoch, 14. Juli 2010

Aufsichtsratssitzung Daimler Financial Service wird von bundesweiten Protesten begleitet

  • 13.07.2010
  • Pressemitteilungen

Beschäftigte von Daimler Financial Service am Potsdamer Platz demonstrieren um 12.30 Uhr mit dem fünften „lunch-walk“ in Folge gegen die Konzernpläne zur Verlagerung ihrer Arbeitsplätzen nach Stuttgart und in tariflose Gesellschaften.

Morgen Mittwoch, dem 14. Juli 2010 tagt der Aufsichtsrat von Daimler Financial Services in Stuttgart, um erneut über die Konzernpläne zu beraten, Arbeitsplätze abzubauen, bundesweit zu verlagern und tariflose Gesellschaften zu gründen. Hiergegen werden die Beschäftigten bundesweit protestieren.

In Stuttgart wird auf der Protestkundgebung Erich Klemm, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrat und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Daimler, sprechen In Berlin werden um 12.30 Uhr die Beschäftigten vom Daimler Financial Service und der Mercedes Benz Bank mit Unterstützung der IG Metall mit dem fünften „lunch walk“ in Folge gegen die Konzernpläne demonstrieren. Der halbstündige Protestmarsch beginnt und endet am Firmensitz am Potsdamer Platz (Eichhornstraße 3). „Die Arbeitnehmerbank wird im Aufsichtsrat deutlich machen, dass die Geschäftsführung mit weiteren und verstärkten Protesten rechnen muss, wenn sie an Ihren Plänen festhält“, so die Berliner Daimler-Betriebsrätin und Arbeitnehmervertreterin im Aufsichtsrat Susanne Manns.

“Wir unterstützen die Beschäftigten als IG Metall bundesweit bei ihren Protestaktionen. Unser Ziel ist die Tarifbindung aller Gesellschaften des Daimler-Konzerns“, erklärte Klaus Abel, Zweiter Bevollmächtigter der Berliner IG Metall.

Die Forderungen des Betriebsrates und der IG Metall sind:

  • Keine Schließung von Standorten!
  • Erhalt aller Arbeitsplätze und keine betriebsbedingten Kündigungen!
  • Keine Verlagerung der Zentrale Daimler Financial Services und von Abteilungen der Mercedes Benz Bank und der Mercedes Benz Banking Services (MBBS)!
  • Keine tariffreien Gesellschaften!
  • Kein Outsourcing und keine Verlagerung an ausländische Standorte!

Über eine Berichterstattung über die Protestaktion der Beschäftigten freuen wir uns.