Grüne Spitzenkandidatin besucht das Gasturbinenwerk

„In Berlin erfundene Energielösungen auch hier produzieren“

  • 21.05.2021
  • igm
  • Pressemitteilungen

Am 25. Mai werden die grüne Spitzenkandidatin Bettina Jarasch und der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Berlin Jan Otto das Gasturbinenwerk von Siemens Energy besuchen. Für die Dekarbonisierung der Energie- und Wärmeerzeugung sind die Berliner Gasturbinen essenziell. Im Anschluss stehen Ihnen Bettina Jarasch, Jan Otto und der Betriebsratsvorsitzende Günter Augustat für Ihre Fragen auf einer digitalen Pressekonferenz zur Verfügung.

Gasturbinen made in Huttenstraße können nicht nur die Energiewende absichern, sondern sind, kombiniert mit grünem Wasserstoff CO2-arm bis CO2-frei betrieben, auch eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. „Wo Gasturbinen weltweit Kohlekraftwerke ersetzen, sparen sie viele Millionen Tonnen CO2 ein. In Zukunft werden sie zudem emissionsärmer und effizienter Strom und Wärme bereitstellen“, sagt der Betriebsratsvorsitzende Günter Augustat. Er wird Bettina Jarasch und Jan Otto durch das Werk führen.

Der Vorstand von Siemens Energy will die Fertigung dieser innovativen Technologien nach China und Ungarn verlagern, fast 750 Arbeitsplätze in Berlin stehen auf dem Spiel. Bettina Jarasch macht sich im Vorfeld des Besuchs für eine Produktion vor Ort stark: „Ich will, das nachhaltige Lösungen hier nicht nur erfunden, sondern auch produziert werden. Denn so entstehen durch den ökologischen Umbau der Wirtschaft auch Chancen für nachhaltige Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze in Berlin.“

Das sieht auch Jan Otto so: „Wir wollen, dass die Wertschöpfung in Berlin bleibt, denn das enge Miteinander aus Entwicklung und Produktion gibt man nicht leichtfertig aus der Hand“, kritisiert er den Vorstand von Siemens Energy. Ein alternatives Wirtschaftskonzept zu dessen Kahlschlagplänen in der Fertigung hat Günter Augustat im Zuge der Verhandlungen dem Siemens-Management übergeben. Das Gasturbinenwerk steht für die traditionelle Berliner Industrie, die Innovationen aus der Huttenstraße legen gleichzeitig die Grundlagen für die emissionsarme Energie von morgen.

„Der Siemens-Vorstand unterschätzt unsere Handlungsmöglichkeiten in Berlin – wir geben die Beschäftigung nicht kampflos auf“, sagt Jan Otto und fügt hinzu. „Jetzt greifen wir auf allen Ebenen an: politisch, medial und, wenn es sein muss, nutzen wir auch die Mittel des Arbeitskampfs!“

Aufgrund der Pandemie halten wir die Pressekonferenz digital ab. Bitte wählen Sie sich am Dienstag, dem 25. Mai 2021, 12:00 Uhr, unter diesem Link ein:

https://igmetall.zoom.us/j/96159615739?pwd=Vm5BdFI0UmJleExOM2l4Sys0akUxdz09

Wir würden uns sehr freuen, Sie begrüßen zu dürfen. Bitte teilen Sie uns kurz per E-Mail mit, ob Sie teilnehmen können.

Für Rückfragen: Jan Otto, Tel.: 0160 5331075


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