Betriebsräte besichtigen Umspannwerk Charlottenburg

110.000 Volt auf dem Weg ins Freie

  • 13.12.2018
  • Rüdiger Groß und Martin Streiberger
  • Aktuelles, Betriebsräte/Vertrauensleute

Was die Technik aus eigener Produktion leisten kann, berichten Rüdiger Groß und Martin Streitberger, der Betriebsratsvorsitzende und der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende im Siemens-Schaltwerk: Sie haben vor kurzem das Umspannwerk Charlottenburg besucht.

Berliner Technik für Berliner Strom: Die 31 neuen Felder der 8DN8-5 Substation im Umspannwerk Charlottenburg, Fotos: Martin Streitberger

Heute waren wir auf einer Baustelle, wo Siemens-Schaltanlagen aus unserem Schaltwerk Berlin, genauer aus Halle 25, bald zum Einsatz kommen. Im Umspannwerk Charlottenburg besichtigten wir 31 aufgestellte Felder der sogenannten 8DN8-5 Substation und ließen uns erklären, was alles zu beachten war, um es so weit zu bringen. In zwei überdimensionalen Stockwerken stehen die Anlagen neben kilometerlang verlegten Leitungen, die nur dafür da sind, die Anlage zu steuern und die Daten zu erfassen. Der eigentliche Anschluss steht noch bevor. Dann werden 800mm² starke Kabel angebracht und das alte Umspannwerk nebenan wird Abschnitt für Abschnitt abgeschaltet.

Das neue Umspannwerk wird bis zu 110.000 Volt Eingangsleistung aufnehmen und für die Charlottenburger in verarbeitbare Voltzahlen umwandeln können: für Krankenhäuser und Schulen, für Unternehmen und Privathaushalte. Auf beiden Seiten der Transformatoren – also im Eingang und Ausgang – wird mit Schaltwerksschaltern abgesichert. Da ist ein Haufen Steuerungs- und Messungselektronik dabei, alles auf engstem Raum.

Für uns war es sehr faszinierend, das zu sehen. Und wir freuen uns natürlich, dass es unsere Technik aus Halle 25 des Siemens-Schaltwerks Berlin ist, die die Berlinerinnen und Berliner sicher und zuverlässig mit Strom versorgt. Ähnliche Anlagen stehen auch in anderen Großstädten wie zum Beispiel Hamburg oder München.

 

 


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