Stefanie Schwalbe übernimmt

Ab in den Süden – Angelika Ray geht in den Ruhestand

  • 27.11.2018
  • mn
  • Aktuelles

Nach über 33 Jahren bei der IG Metall Berlin geht Angelika Ray zum 30. November in den Ruhestand. Drei Jahrzehnte hat sie Veränderungen und Arbeitsabläufe in der Geschäftsstelle Berlin mitgestaltet, überwiegend im Büro der Geschäftsführung. Nun fängt ein neuer Lebensabschnitt an. Ihre Arbeit übernimmt Stefanie Schwalbe.

Zum 30. November verlässt Angelika Ray die Berliner IG Metall. Alles Gute, liebe Angelika.

Stefanie Schwalbe übernimmt künftig die Aufgaben von Angelika Ray. Fotos: Christian von Polentz/transitfoto.de

Angelika Ray mag Theater, die Rolling Stones und Hertha BSC. Sie freut sich auf lange Spaziergänge und Urlaub im Süden. Gearbeitet jedenfalls hat sie mehr als genug. Unfassbare 33 Jahre hat sie als Sekretärin und Sachbearbeiterin die Berliner IG Metall-Geschäftsstelle gerockt und hatte, als sie am 9. Juli 1985 bei der IG Metall anfing, bereits 12 Jahre auf der Arbeitsuhr.

Alles begann am 1. April 1973 mit ihrer Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei Horn & Görwitz, die sie drei Jahre später an der IHK Berlin erfolgreich abschloss. Bevor sie Anfang Juli 1985 bei der IG Metall Berlin zu arbeiten anfing, hat sie in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet. In der IG Metall hat sie in den vergangenen 33 Jahren diverse Strukturveränderungen begleitet und neue Arbeitsabläufe übernommen.

„33 Jahre IG Metall. Das war eine spannende Zeitreise“, sagt sie. Angefangen hat alles im Bevollmächtigten-Büro von Horst Wagner, es ging weiter mit Manfred Foede und dem Geschäftsführungsgespann Arno Hager und Burkhard Bundt bis zur heutigen Spitze mit Klaus Abel und Regina Katerndahl.

In den vergangenen Jahren arbeitete sie drei Gewerkschaftssekretären und -sekretärinnen zu, organisierte Veranstaltungen, fungierte als Personalsachbearbeiterin und engagierte sich auch im Mitgliederservice. „Mir hat die Arbeit großen Spaß gemacht, weil sie sehr abwechslungsreich war und ich selbstständig Arbeiten organisieren konnte, da mir die Kolleginnen und Kollegen sehr vertrauten“, sagt sie. Stolz ist sie auf 42 Jahre Mitgliedschaft in der Gewerkschaft. An die Ehrung 2016 in der Hochschule für Künste erinnert sie sich gerne zurück.

Ihren Abschied hat sie bereits Anfang November im IG Metall-Haus gefeiert – mit Soul-Musik und den Rolling Stones. „Ich wollte tanzend in den Ruhestand gehen. Diesen Wunsch hat mir meine Geschäftsführung, Klaus und Regina, erfüllt und alle Kolleginnen und Kollegen haben mitgerockt“, sagt sie. Ende November fängt dann für sie eine neue Lebensperiode an. Das gesamte IG Metall-Team wird Angelika vermissen.  


Sprung in nicht mehr kaltes Wasser – Stefanie Schwalbe übernimmt

Ihre Aufgaben übernimmt Stefanie Schwalbe, die bereits im Januar 2017 zur IG Metall Berlin gestoßen ist. Angelika hat sie auf ihre neuen Aufgaben im Büro der Bevollmächtigten gut vorbereitet. „Insofern ist es kein Sprung ins kalte Wasser mehr“, sagt die 41-Jährige. Wenn eine Kollegin krank oder im Urlaub war, ist sie eingesprungen und hat dadurch in den letzten zwei Jahren nahezu alle Aufgaben kennengelernt, die Verwaltungsangestellte der IG Metall Berlin erledigen.  „Diese Vielfalt macht mir natürlich großen Spaß, weil ich organisieren muss, den politischen Sekretärinnen und Sekretären zuarbeite und Veranstaltungen planen kann“, sagt sie. Auch das kollegiale Miteinander in der Geschäftsstelle schätzt sie sehr.

Stefanie Schwalbe ist in Dresden geboren. 2001 kam sie nach Berlin und hat in verschiedenen Unternehmen als Assistentin gearbeitet. Sie hat eine 14-jährige Tochter und lebt in Berlin-Pankow.

 


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