Ausbildung M&E 4.0:

Jung, hochqualifiziert und weiblicher

  • 08.11.2019
  • sst
  • Aktuelles, Jugend, Betriebsräte/Vertrauensleute

Der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft der Berliner Industrie ist eine gute Ausbildung. Beim Tag der offenen Tür im Ausbildungszentrum ABB informierten sich Vertreter*innen des Verbands der Metall- und Elektroindustrie und der IG Metall Berlin, wie das ABB die Grundlagen für die Zukunft legt.

Roboter zu programmieren ist heute Teil der Ausbildung: Birgit Dietze (IG Metall Berlin), Gerd Woweris (Geschäftsführer ABB), Alexander Schirp (VME), Simon Sternheimer (IG Metall Berlin)

Exzellenz in Sachen M&E-Ausbildung: das ABB in Pankow

Bildschirme & Datentechnik gehören genauso zur Ausbildung ...

... wie Fräse und Pfeile

Am Tag der offenen Tür im Ausbildungszentrum ABB in Pankow besuchten Alexander Schirp aus der Geschäftsführung des VME Berlin-Brandenburg, Birgit Dietze, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Berlin, und Simon Sternheimer, der IG Metall-Jugendsekretär in Berlin, die Ausbildungswerkstatt vieler Berliner und Brandenburger Betriebe.

Sie bekamen schnell eine Ahnung, wie die Zukunft der Metall- und Elektroindustrie in der Region aussehen wird: jung, hochqualifiziert und weiblicher als heute. Denn immer mehr junge Frauen entscheiden sich dafür, eine Ausbildung in der Industrie zu machen, und brechen so die alten Rollenbilder der männlich dominierten Industrie erfolgreich auf. Das freut IG Metall und VME.

Dass die zukünftigen Herausforderungen der Industrie besonders hochqualifizierter Fachkräfte bedürfen, ist kein Geheimnis. Dass diese hochqualifizierten Fachkräfte nicht unbedingt eine Universität oder Fachhochschule besucht haben müssen, sondern mit einer guten Ausbildung von den Unternehmen selbst gewonnen werden können, scheint teilweise aus dem Fokus der Betriebe und der Politik gerückt zu sein.

Die duale Ausbildung wird aber auch in Zukunft ein wichtiger Pfeiler der Wirtschaft und Gesellschaft darstellen, besonders für Berlin und Brandenburg. Davon haben sich Birgit Dietze, Alexander Shirp und Simon Sternheimer im ABB selbst ein Bild gemacht. „Das ABB-Ausbildungszentrum ist eine wichtige Institution der Berliner Verbundausbildung. In integrierten Konzepten lernen Auszubildende verschiedenster Firmen gemeinsam wichtige Fertigkeiten und werden professionell auch an die neuen Techniken wie die Programmierung von Robotern herangeführt“, sagt Birgit Dietze. „Es ist wichtig, dass die Berufsschulen hiermit auch Schritt halten.“ 

Die Unternehmen werden in Zukunft auf hochqualifizierte Beschäftigte angewiesen sein. „Viele Arbeitgeber haben das verstanden und legen besonderen Wert auf eine gute Ausbildung“, fasst Simon Sternheimer als Jugendsekretär der IG Metall Berlin seine Eindrücke vom Rundgang in der Ausbildungswerkstatt zusammen.

 

 


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