Terror in Berlin

Wir trauern mit den Angehörigen und Opfern

  • 21.12.2016
  • igm
  • Aktuelles

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften sind tief bestürzt und traurig über den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, verurteilt die menschenverachtende Tat und fordert IG Metall-Mitglieder und Beschäftigte dazu auf, sich für Demokratie, Freiheit und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stark zu machen.

"Der Anschlag in Berlin erschüttert uns alle. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und Angehörigen der Opfer. Wir verurteilen diese menschenverachtende Tat: Wir lassen uns von niemandem die über Jahrzehnte erkämpften Freiheitsrechte nehmen. Wir lassen nicht zu, dass Terror, Angst und Hass in unserer Gesellschaft um sich greifen", sagte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, zum Anschlag am 19. Dezember 2016 in Berlin. Er forderte die Mitglieder der IG Metall und alle Beschäftigten dazu auf, "sich gemeinsam mit uns für Demokratie, Freiheit und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stark zu machen. Nun erst recht!"

In einer Pressemitteilung hat der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften Opfern und Angehörigen sein tief empfundenes Mitgefühl ausgedrückt:"Wir fühlen mit den Opfern und ihren Angehörigen. Unser Dank für den tatkräftigen Einsatz gilt allen SanitäterInnen, PolizistInnen, SeelsorgerInnen und VertreterInnen der Ermittlungsbehörden."

Niemals dürften extremistische Mittel dazu verwendet werden, politische Ziele durchzusetzen. "Wir verurteilen die Täter scharf. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Tat, so furchtbar sie ist, zum Schüren von Angst, Fremdenfeindlichkeit und Hass missbraucht wird. Unsere Demokratie und unser Rechtsstaat sind stark und wehrhaft. Aber Demokratie braucht Menschen, die sie jeden Tag aufs Neue mit Leben erfüllen, die sich für Respekt, Solidarität, Weltoffenheit und das friedliche Zusammenleben der Kulturen und Religionen einsetzen. Gerade jetzt! Wir brauchen eine sachliche Debattenkultur, getragen von Argumenten und bestimmt von unseren gemeinsamen Werten. Gefühle gehören immer dazu, aber sie dürfen Fakten niemals ersetzen."


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