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Betriebsratswahlen

Das Team IG Metall bei Knorr-Bremse legt los!

31.03.2022 | Bei Knorr-Bremse ist viel passiert. Erstmalig traten in dieser Betriebsratswahl bundesweit alle Standorte mit einer gemeinsamen Kampagne an und waren gut vernetzt. Das Team IG Metall hat sich in Berlin am 30. März mit einer großen Mehrheit durchgesetzt. Ein kurzes Interview mit dem Listenführer André Piwellek:

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André, herzlichen Glückwunsch! Das Wahlergebnis zeigt: Die Belegschaft steht hinter Euch. Mit wie vielen IG Metall-Mandaten tretet Ihr an? Und wie erklärt ihr Euch diesen Erfolg?

Wir haben acht Mandate in einem 13-er-Gremium erreicht. 2018 haben wir uns das nicht träumen lassen. Natürlich haben wir viel Arbeit reingesteckt. Wir haben etliche Seminare in den Bildungszentren der IG Metall besucht, um uns fit zu machen. Seit der Aufsichtsratswahl im Unternehmen, haben wir intensiv losgelegt. Die Aufsichtsratswahl mit dem Wahlerfolg hat uns gestärkt. Wir haben in den letzten Monaten immer mehr Kolleginnen und Kollegen für die IG Metall gewonnen.

Welche Themen nehmt Ihr mit in die nächsten vier Jahre?

Wir werden das Thema Arbeitsbedingungen oben auf die Agenda setzen. Aber auch das Thema Arbeitsklima und gerechte Entlohnung werden wir als Team IG Metall konsequent bearbeiten. Wir alle arbeiten gerne bei Knorr-Bremse, aber die 42 Stunden pro Woche sind zu viel für alle, die hier hart arbeiten. Das wird ein langer Weg, aber wir gehen es jetzt an.

Wie sieht es mit dem Thema Information im Betrieb aus?

In den letzten zwei Jahren hat der damalige Betriebsrat keine Betriebsversammlung durchgeführt. Dadurch gab es wenig Informationen für uns Beschäftigte. Das wird sich jetzt ändern. Als neues Betriebsratsteam setzen wir uns ein für gute Information für alle.  

Was nehmt Ihr Euch als Team ganz konkret für das erste Halbjahr vor?

Wir müssen jetzt erstmal arbeitsfähig werden. Immerhin sind vier neue Kolleginnen und Kollegen neu im Gremium. Daher müssen wir die Aufgaben neu verteilen und uns konkret in Themen einarbeiten. Wir werden auf alle Fälle das Thema gute Information oben auf die Agenda setzen. Und wir werden den persönlichen Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen mit Gesprächen verstärken. In den letzten Wochen haben wir viele Themen der Beschäftigten notiert. Diese werden wir jetzt diskutieren und dann loslegen.

Wollt ihr die Vernetzung zwischen den deutschen Standorten fortsetzen und wenn ja was habt ihr für Pläne?

Ja, wir wollen die Vernetzung auf alle Fälle fortsetzen. Mit Vernetzung können wir die gesamte Belegschaft organisieren und dann können wir auch das Thema 42-Stunden-Woche angehen. Gemeinsam werden wir gerade stärker und werden das Thema Arbeitszeit in den Blick nehmen. Natürlich setzen wir uns auch dafür ein, dass das Entgelt nicht weniger wird, wenn wir eine normale Wochenarbeitszeit bekommen.

www.team-igmetall-knorr-bremse.de

 

Von: Andreas Buchwald - aw

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