Betriebsräte/Vertrauensleute

Tarifbewegung bei CARIAD

CARIAD-Beschäftigte fordern mehr Geld

20.09.2022 | Am 9. September 2022 haben die Mitglieder der IG Metall-Tarifkommission bei CARIAD entschieden, die Verträge zu kündigen, um Entgelterhöhungen für die Beschäftigten durchsetzen zu können. Die Tarifverträge über die Entgelte bei CARIAD laufen bis zum Jahresende.

Tarifkommission bei CARIAD beschloss einstimmig die Kündigung der Entgelt-Tarifverträge - Foto: IG Metall

In der Sitzung der bundesweiten Tarifkommission haben die Vertreter/-innen der IG-Metall-Mitglieder bei CARIAD darüber beraten, wie es mit den Gehältern weitergehen soll. Allen war schnell klar: Es muss im kommenden Jahr eine deutliche Erhöhung geben. Deshalb haben die gewählten Mitglieder der Tarifkommission beschlossen, die Entgelttarifverträge zu kündigen.

Die Kündigung der Entgelttarifverträge ist die Voraussetzung, um neu verhandeln zu können. Die Tarifverträge für CARIDIANS laufen bis zum 31. Dezember 2022 und können zu diesem Termin von der IG Metall gekündigt werden. Dann können nach einem Abschluss ab 1. Januar 2023 die Gehälter für alle erhöht werden.

Bevor die IG Metall in die Verhandlung geht, muss entschieden werden, welche Erhöhung für die Entgelte gefordert wird. Diese Forderung wird demokratisch durch die Vertreter/-innen der IG Metall-Mitglieder aus allen Standorten in der bundesweiten Tarifkommission beschlossen. Das wird in der Sitzung am 14. Oktober 2022 passieren. Zuvor werden alle Mitglieder auf ein einem großen Mitglieder-Summit am 12. Oktober in Berlin die Forderung diskutieren und ihren Vertreter/-innen in der Tarifkommission Argumente und Empfehlungen mitgeben.

Die IG Metall lädt ihre Mitglieder bei CARIAD zum Summit am 12. Oktober ab 16 Uhr im Wasserwerk Berlin ein. Weitere Infos zum Summit bekommst Du bei der IG Metall Berlin: thomas.weber (at) igmetall.de

Du bist noch kein Mitglied der IG Metall? Dann jetzt beitreten und in der Tarifbewegung mitreden: www.igmetall.de/beitreten

Ein Flugblatt zum Download und Lesen findest Du hier:

 

Von: Thomas Weber

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